Veranstaltung „Was muss ich tun, um arbeiten zu dürfen?“ war ein Erfolg!

Am 5. Mai 2017 hatten wir Rahmi Tuncer und Johanna Pflüger von Pro Asyl aus Diepholz eingeladen, einen Vortrag für Geflüchtete und Ehrenamtliche zum Thema „Was muss ich tun, um arbeiten zu dürfen?“ zu halten. Es kamen ungefähr 60 Interessierte zur Veranstaltung, die von Ehrenamtlichen auf Farsi und Arabisch übersetzt wurde. Es wurde deutlich, wie groß der Beratungsbedarf in dieser Thematik und wie groß die Motivation bei vielen Geflüchteten ist, Arbeit zu finden.

Deshalb entschieden wir uns dazu, die Veranstaltung an einem zweiten Tag fortzusetzen. Auch am 26. Mai kamen über 40 Gäste. Erneut wurde mehrsprachig übersetzt. Wir hatten zusätzliche Asylberater/innen aus der Region eingeladen, die im Anschluss an die Präsentation ehrenamtliche Einzelberatungen durchführten. Es wurde einmal mehr deutlich, dass viele Menschen sehr motiviert sind, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Region zu finden. Der Kontaktaufbau mit den lokalen Behörden und Unternehmen erweist sich für viele Betroffene aber als sehr schwierig. Hinzu kommen bei vielen aufenthaltsrechtliche Probleme (Ablehnung des Asylantrags), Herausforderungen durch das persönliche Lebensumfeld (Unterbringung in abgelegenen Gebieten, mangelhafte Mobilität, Sprachprobleme etc.) und das Problem, dass im Ausland erworbene Qualifizierungen hier nicht vollumfänglich anerkannt werden und mit hiesigen Standards schwer zu vergleichen sind. Wir planen deshalb weitere Veranstaltungen und wollen einen Beitrag dazu leisten, diese Herausforderungen zu meistern.

 

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